langsam aber sicher, sahen wir das ende unserer reise schon kommen, was bedeutete, wir mußten uns wieder nach namibia zurückbewegen.
nach einem zwischenstopp in der nähe von ghanzi, fuhren wir weiter zur namibischen grenze mitten in der kalahari. wir hatten ja schon einige ein- und ausreiseprozeduren hinter uns und waren einiges gewöhnt, aber diesmal wurde es echt mysteriös.
eine mäßig gelangweilte zollbeamtin fertigte unsere papiere ab, was in der regel pro person einige minuten in anspruch nahm. dann war patrick an der reihe. die beamtin vertiefte sich erneut in den pass, tippte mäßig interessiert auf ihrem pc rum...und nix weiter.
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nach gefühlten 10 minuten trauten wir uns dann mal nachzufragen, ob was nicht in ordnung ist. daraufhin bat sie uns zur seite zu treten und zu warten. nachdem sie dann die nächsten in der schlange bearbeitete trauten wir uns dann doch nochmal zu fragen, was denn eigentlich los ist, da sie den pass von patrick auch nicht mehr rausrückte.
in nun schon pampigem ton foerderte sie uns auf zu warten bis sie fertig sei. danach teilte sie uns mit, dass in ihrem computer auf patricks pass 2 namen eingetragen waren und zwar neben patrick tohn noch ein patrick thomas.
auf unseren hinweis, dass der fehler bei ihnen liegen könnte oder bei einem der letzten grenzübertritte der name falsch eingetragen wurde, ignorierte sie. sie teilte uns dann nach weiteren 10 minuten unschlüssigen wartens mit, dass sie mit ihrem vorgesetzten rücksprache halten müsse und wir solange vor der tür warten sollten. mit der leisen angst, nicht zu wissen, ob wir jetzt noch ausreisen dürfen oder was so passieren könnte in einem afrikanischen land, standen wir nun vor der tür des zollgebäudes.
doch dem nicht genug durften wir uns auch dort nicht in ruhe über patrick thonas wundern, sondern mussten unsere köpfe vor angreifern außer gefahr bringen, denn plötzlich segelten kleine vögel sehr knapp über unsere köpfe hinweg. beim ersten mal dachten wir noch, das war zufall. aber dann kamen die vögel zurück und wir mußten unsere köpfe einziehen um nicht einen vogelschnabel im gesicht zu haben...habt ihr hitchkocks die vögel gesehen? dann wisst ihr ja, wie wir uns fühlten.
später entdeckten wir dann die nester der "biester", die wahrscheinlich der grund für die angriffe waren.
nach ca 30 weiteren minuten traute sich patrick dann doch nochmal nachzufragen, was jetzt eigentlich ist... und siehe da: nach einer dahingeschnodderten entschuldigung für die unannehmlichkeiten durfte patrick seinen pass entgegennehmen und wir weiterreisen. sein alter ego ist somit wahrscheinlich für immer gelöscht, oder?
das wie und warum wurde uns natürlich vorenthalten und so können wir nur hoffen, dass wir irgendwann noch mal nach afrika reisen dürfen...
wobei... wir ja schon, aber patrick "t." wird es wohl erst beim nächsten versuch wirklich wissen.
jetzt stand unserer letzten etappe nix mehr im weg.
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