Sonntag, 18. September 2011

- tag 20 - 22, "harnas" auf den spuren von brangelina... oder...

... die mit den leoparden kuschelten...


nachdem wir viel wildlife gesehen und genossen hatten, wollten wir abschliessend noch eine auffangstation für verwaiste und in gefangenschaft gehaltene tiere besuchen.
sicher sind solche institutionen immer streitbar und wir waren auch mit gemischten gefühlen dorthin unterwegs. aber rückblickend können wir zumindest sagen, dass wir froh sind, dass es immer noch menschen gibt, die ihr leben der pflege und manchmal auch aufzucht dieser tollen tiere widmen, auch wenn es immer ein schwieriger kompromiß zur freien wildbahn bleiben wird.


aber solange menschen natur zerstören, wildern und anderweitig tiere in gefangenschaft halten, sind solche stationen wie "harnas" unersetzlich, um überhaupt hoffnung zu geben.
wenn ihr euch ein eigenes bild machen wollt, könnt ihr ja mal auf die homepage gehen.
angelina und brad waren auch schon da, wie fotos belegen und haben laut der familie eine halbe million dollar gespendet, damit die in noch größerem umfang auswilderungen in ein riesiges reservoir vornehmen können und „ihren wildtieren“ somit ein relativ sicheres überleben zu gewährleisten.

an diesem ort waren für uns auch letzten tage zelten angesagt, die letzten male unter freiem himmel essen zubereiten und zu verspeisen und noch einen vorerst letzten einblick in die tierwelt afrikas bekommen.
hierfür hatte harans auch echt schöne möglichkeiten zur verfügung gestellt. der campingplatz liegt zwischen den einzelnen resorts der wildkatzen, die uns die abende gesanglich versüßten, freilaufende strauße und esel die uns nicht in ruhe lassen wollten und die paviane die ihre machtkämpfe lautstark austrugen.






























wir haben hier viel über die besonderheiten der einzelnen wildtiere gelernt, haben löwen, leoparden, geparden, karakals, paviane, wild dogs, erdmännchen und noch viele arten mehr bestaunt. 











































wir haben auch mit freude gesehen, daß sie bei ihrer arbeit mit den tieren die menschen nicht vergessen. denn für die kinder der san (bushmen) wurde eigens ein kindergarten und eine vorschule errichtet um auch ihnen eine perspektive zu bilden. 





















aber wir sind halt auch nur menschen und wir würden lügen, wenn wir nicht beichten würden, dass für uns mit der chance 2 monate alte leopardenund geparde babys, die erst vor kurzem zu harnas dazugestoßen sind, zu streicheln und mit ihnen zu spielen nicht ein ganz großer traum in erfüllung gegangen ist.






























harnas zu verlassen, viel uns schon schwer... und wir waren sicher nicht zum letzten mal hier und auch nicht zum letzten mal in diesen wunderbaren ländern eines bis dahin traumhaften kontinents.


wer noch mehr infos über harnas haben möchte...der kann auch hier schauen.
oder






aber nun heißt es, zurück nach windhoek, zurück nach deutschland und mal wieder hallo alltag.


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