south african airways haben uns über zwischenstopp johannisburg sicher nach windhoek, namibia gebracht. diese airline glänzte weder durch zuvorkommendes personal noch durch besonders leckeres essen. vielleicht lags aber auch daran, daß björn es sich mit unserem eindeutig den männern zugeneigten stewards (klischee, klischee aber doch immer wieder bestätigt) verscherzt hatte, als er mitten im flug sein iphone anschaltete, zwar im flugmodus, was den steward aber nicht interessierte und er björn für den möglichen absturz der maschine eine ordentliche standpauke hielt. danach waren wir definitiv persona non grata für ihn und immer bei uns war das essen nicht mehr wählbar. bei patrick und sabine zwar auch nicht, aber komischerweise haben sie immer das andere menu der karte bekommen, muß keiner verstehen diese logik…
wie auch immer, das beste an dem flug war die tatsache, daß wir über nacht flogen und bei nur 1 stunde zeitverschiebung ganz ohne jetlag in windhoek ankamen.
dort begrüßte uns salomon, der chauffeur unserer autovermietung samt fahrzeug. nach kurzer begrüßung verfrachtete er unser gepäck in seinem kofferraum und fuhr uns gefühlte 500 m weiter zum eingang der autovermietung…danke adac für diesen flughafentransfer, ihr laßt euch echt nicht lumpen.
die mit 2-3 stunden angekündigte wagenübergabe sollte sich fast ganze 4 stunden hinziehen. unglaublich, wieviel zeit für die paar formalitäten hier nötig ist. die autoeinweisung war dann auch noch mal ein act, da zwar alles am wagen vorher geprüft wurde, aber bei kurzer testung irgendwie doch nicht so funktionierte. z.b. der reifen, der luftdruck verlor, sobald die kappe ab war und der dann „kurz“ ausgetauscht wurde. dann mußten wir natürlich auch die dachzelte, unsere hauptsächliche unterkunft die nächsten wochen auf- und wieder abbauen, den kompressor und den tödlichen high-checker, für die fälle testen, wenn wir doch mal irgendwo im sand oder schlamm stranden sollten, was uns erfahrenen 4x4-experten nie passieren würde…
aber dann, dann sollte es endlich losgehen unser abenteuer…und zwar zum nächsten spar-supermarkt…klar vorräte für die selbstverpflegung brauchten wir auch noch…aber dann, dann waren wir nicht mehr zu halten…völlig losgelöst von allen regeln gings raus in die freiheit…raus auf die straßen, wie man sie hier noch nennen konnte, raus auf den vorherrschenden linksverkehr…
unser erster halt war der campingplatz am lake oanob, rehoboth, der ca. 90 km südlich von windhoek lag. den hatten wir bereits ausgesucht mit der befürchtung, die autoprozedur wird so langwierig und unter allen umständen wollten wir es vermeiden in der dunkelheit zu fahren, hat fast geklappt…naja die mädels haben evtl. im supermarkt ein wenig zu viel zeit verbracht.
die erste nacht war vor allem eins, eiskalt. ja es ist winter in namibia und wir waren mental darauf gefasst, aber trotz skiunterwäsche, schlafsack und wolldecke zu frieren, war doch irgendwie unerwartet…warum haben wir eigentlich kurze hosen mitgenommen…sommer wird wohl überbewertet…
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